Kündigung UPC-Verträge und Anpassung der Mietverträge per Mitte 2022
von Baugenossenschaft GISA
Wir haben Sie bereits im April 2020 informiert, dass die GISA den Rahmenvertrag mit UPC Cablecom kündigen wird. Grund dafür ist, dass die UPC die monatlichen Gebühren jedes Mieters an die GISA verrechnet, diese verrechnet die Gebühren im Rahmen der Miete als Nebenkosten weiter. Während UPC Cablecom ihre Gebühren in den Vorjahren stetig erhöht hat, hat die GISA diese erhöhten Nebenkosten nicht an die Mieter weiterverrechnet. Das hat dazu geführt, dass Mieter mit UPC Cablecom durch die GISA subventioniert wurden, Mieter mit anderen Anbietern jedoch nicht. Dieser Missstand wird somit behoben.
Der Kündigungstermin des UPC-Vertrags wurde neu auf Ende Juni 2022 festgelegt, damit Sie noch Zeit haben, sich für einen TV / Internet-Anbieter zu entscheiden und die Mietverträge nicht zweimal angepasst werden müssen. Bitte beachten Sie, dass Sie spätestens ab dem 1. Juli 2022 einen Telekommunikationsanbieter direkt beauftragen müssen, um weiterhin TV / Internet zu haben.
Aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen wird die GISA zum 1. Juli 2022 ebenfalls die Verrechnung der Nebenkosten in den Mietverträgen anpassen. Im Wesentlichen verlangt der Gesetzgeber, dass Nebenkosten nicht mehr als Pauschalen, sondern 'Akonto' abgerechnet werden. Neben den Heizkosten, die bereits jetzt so verrechnet werden, betrifft das auch die Nebenkosten, z.B. die Treppenhausreinigung. Der UPC-Beitrag entfällt, wie oben bereits erläutert. Wie bisher werden Sie nach der Anpassung jeweils per Stichtag 30.6. eine Abrechnung erhalten, die dann neben den Heizkosten auch die Nebenkosten enthält.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Verwaltung.